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Nachhaltigkeit im Alltag - Es ist Deine Entscheidung

Woman holding hand up that has the word "green" written on it.

Wenn es um das Thema Nachhaltigkeit geht, wird die Verantwortung häufig auf uns Konsumenten abgewälzt. Wir sollen weniger kaufen, weniger fliegen, weniger Auto fahren und weniger Fleisch essen, während sich in der Politik und bei den großen Konzernen nicht viel tut. Dabei sind es doch sie, die etwas ändern müssen. Oder nicht?

Tatsächlich ist diese Frage nicht so leicht zu beantworten. Natürlich ist es Sache der Politiker und Unternehmen, nachhaltige Lösungen zu finden, um weniger Ressourcen zu verbrauchen und CO₂ -Emissionen zu verringern. Trotzdem kannst auch du deinen Beitrag leisten. Denn letztendlich sind es unser Konsumverhalten und unsere Nachfrage, die das Angebot bestimmen. Und wie bei allem gilt auch beim Thema nachhaltiger Konsum: Veränderung beginnt bei dir selbst. 

Nachhaltiger Konsum fängt bei dir an

Wir leben in einer Welt, die auf Konsum ausgerichtet ist. Tag für Tag werden wir mit Werbung bombardiert, die uns dazu verleiten soll, mehr zu kaufen als wir wirklich brauchen. Das zehnte Paar Sneaker, das neueste Smartphone - auch wenn wir es eigentlich besser wissen, fällt es uns im Alltag oft schwer, unser Verhalten zu ändern. 

Was kann ich allein denn schon bewirken? Warum sollte ich verzichten, wenn alle anderen so weitermachen wie bisher? Tatsächlich fängt achtsamer Konsum bei jedem Einzelnen von uns an. 

Woman sitting inside shopping cart
 

 

Um Nachhaltigkeit im Alltag zu leben, musst du aber nicht gleich dein komplettes Leben umkrempeln. Denn auch kleine Veränderungen können schon Großes bewirken. Was du tust, kann andere inspirieren und sich sogar auf den lokalen Handel auswirken.

Seit einigen Jahren ist zum Beispiel Zero Waste im Trend. Zero Waste ist eine nachhaltige Bewegung, bei der es darum geht, Müll zu vermeiden, indem möglichst verpackungsfrei eingekauft wird oder Dinge selbstgemacht werden anstatt sie zu kaufen. Die Bewegung hat nicht nur dazu geführt, dass in vielen Städten Unverpacktläden entstanden sind. Einige Zero Waste Fans sind auch zu ihren Supermärkten vor Ort gegangen und haben nachgefragt, ob sie ihre Lebensmittel an der Wurst- und Käsetheke ohne Verpackung in selbst mitgebrachter Tupperware kaufen können. Und siehe da: Einige Filialen haben sich tatsächlich die Mühe gemacht, eine Lösung zu finden, die sowohl den Hygienestandards als auch den Kundenwünschen gerecht wird und ermöglicht es ihren Kunden nun, Aufschnitt und Käse an der Theke ganz ohne Plastikfolie zu kaufen. Dieses kleine Beispiel zeigt, dass es durchaus möglich ist, etwas zu bewegen, selbst wenn es nur in unserem kleinen, lokalen Umfeld ist.

 

Container ship coming into harbor
 

Achtsam konsumieren - woher kommt mein Produkt?

Nachhaltigkeit im Alltag bedeutet, sich immer wieder klar zu machen, dass für jedes neue Teil, das produziert wird, Ressourcen benötigt werden, und dass diese Ressourcen endlich sind. Hast du dich schon einmal gefragt, woher das Material für deine veganen Sneaker kommt und unter welchen Bedingungen es gewonnen wird? Auch beim Kauf nachhaltiger Produkte lohnt es sich, genau hinzuschauen, denn wo Nachhaltig draufsteht, muss nicht zwangsläufig Nachhaltig drinstecken.

Yogamatten aus Naturkautschuk werden beispielsweise oft als besonders nachhaltige Yogamatten beworben. Doch was genau bedeutet das? 

 

Zwar ist Naturkautschuk ein schnell wachsender Rohstoff und lässt sich recyceln. Allerdings wird Kautschuk in Südostasien oft in Monokulturen angebaut, was zur Abholzung der heimischen Wälder und zur Zerstörung der Artenvielfalt führt.

Hanf für Textilien wird ebenfalls häufig in Asien produziert. Zwar ist Hanf ein unglaublich tolles und vielseitiges Material. Aber wenn es erst den weiten Weg nach Europa transportiert werden muss, wie nachhaltig ist es dann wirklich? Wie du siehst, geht nachhaltiges Leben weit über die Wahl des richtigen Material hinaus.

 

Lokal und regional einkaufen

Wir sind daran gewöhnt, dass es bei uns alles im Überfluss und jederzeit zu kaufen gibt. Kaffee aus Peru, Kartoffeln aus Israel und Kiwis aus Neuseeland - dabei sind Lebensmittel aus Übersee tatsächlich einer der größten Klimakiller, da sie weite Wege mit dem Flugzeug zurücklegen müssen. Indem du regional einkaufst, schützt du nicht nur die Umwelt. Du kaufst gleichzeitig auch saisonale Lebensmittel, die voller Vitamine und Nährstoffe stecken. Außerdem unterstützt du Bauern und Betriebe aus deiner Region und förderst kurze Lieferketten.

Lokales und regionales Einkaufen macht aber nicht nur bei Lebensmitteln Sinn, sondern auch bei jedem anderen Konsumgut. Anstatt zum Beispiel alles über große Internetplattformen zu bestellen, kannst du auch lokale Händler und Geschäfte vor Ort unterstützen und dafür sorgen, dass der kleine Laden um die Ecke auch in ein paar Jahren noch existiert. Und anstatt Produkte zu kaufen, die unter fragwürdigen Bedingungen in Asien hergestellt werden, kannst du ganz gezielt Produkte kaufen, die unter fairen und nachhaltigen Bedingungen in der EU hergestellt wurden.

 

Du hast die Wahl

Es ist deine Entscheidung. Du allein bestimmst, was du kaufst und wen du mit deinem Kauf unterstützt. Mit deinem Konsumverhalten triffst du immer eine Entscheidung für oder gegen die Umwelt. Wie wäre es also, wenn wir alle bei uns selbst anfangen und ein klein wenig verändern, um dann zusammen ganz viel zu verändern?

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