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Yoga zur Entspannung: Wie Yoga dir beim Abschalten hilft

Woman doing yoga tree pose outside at sunrise

Wenn es eine Sportart gibt, die in den letzten Jahren einen regelrechten Hype erlebt hat, dann ist es wohl Yoga. So ziemlich jeder hat schon einmal Yoga ausprobiert oder kennt jemanden, der es praktiziert. Die einen üben Yoga, um Rückenschmerzen vorzubeugen, die anderen wollen Kraft aufbauen oder ihre Beweglichkeit zu verbessern. Und wieder andere nutzen Yoga einfach als  Fitness-Programm. Dabei hat diese uralte indische Philosophie noch so viel mehr zu bieten.

 

Warum Yoga mehr als ein Workout ist

Bei uns im Westen wird Yoga meist mit körperlichen Übungen, den sogenannten Asanas in Verbindung gebracht. Wenn wir an Yoga denken, kommen uns Bilder von super flexiblen Menschen in akrobatischen Posen in den Sinn. Dabei stellt der körperliche Aspekt nur einen ganz kleinen Teil dessen dar, was Yoga wirklich zu bieten hat.

Natürlich kannst du mit Yogaübungen deine Muskulatur stärken und deine Flexibilität verbessern. Du kannst Yoga zur Entspannung im Nacken oder im Rücken üben. Richtig ausgeführt können die Übungen dir sogar dabei helfen, Haltungsschäden zu korrigieren. Doch dies sind nur einige der positiven Eigenschaften, die Yoga ausmachen. Denn tatsächlich steckt hinter dem Wort Yoga eine komplette und komplexe Philosophie, die neben Körperübungen eine ganze Schatzkiste an ethischen Verhaltensregeln sowie verschiedenen Atem- und Meditationstechniken bereithält.

 

Man meditating in lotus pose  

Yoga und der Atem

Der Atem spielt im Yoga eine zentrale Rolle. Die Atemübungen im Yoga werden als Pranayama bezeichnet und zielen darauf ab, Prana, die im Körper fließende Lebensenergie zu lenken und zu kontrollieren. Denn die alten Yogis gingen davon aus, dass derjenige, der in der Lage ist, seinen Atem zu steuern, auch Kontrolle über seinen Geist erlangt. Mit den verschiedenen Atemtechniken können unterschiedliche Effekte erzielt werden, je nachdem was gerade gewünscht oder benötigt wird. So gibt es Atemübungen, die den Übenden anregen und für einen Energieschub sorgen. Und ebenso gibt es zahlreiche Yoga Atemübungen zur Entspannung und zum Herunterfahren.

 

Eine typische Atmung, die in Yogastunden oft praktiziert wird, ist zum Beispiel die Ujjayi Atmung, die manchmal auch als „siegreicher Atem“ oder „Ocean Breath“ bezeichnet wird. Bei dieser Technik wird die Stimmritze verengt, wodurch ein sanftes Geräusch hinten in der Kehle entsteht, das an das Rauschen des Meeres erinnert. Die Ujjayi Atmung sorgt dafür, dass der Atem tiefer, feiner und länger wird. Zudem wirkt die Atemtechnik beruhigend auf den Geist und hilft während der Yogapraxis dabei, achtsam und fokussiert zu bleiben.

 

Yoga bringt dich wieder in Kontakt mit dir selbst

Jetzt mal Hand aufs Herz: Wann hast du dir das letzte Mal wirklich Zeit für dich selber genommen? Wann hast du das letzte Mal ganz bewusst Zeit mit dir selbst verbracht? Wenn du dich nicht daran erinnern kannst oder jetzt sogar denkst, dass du dafür keine Zeit hast, dann ist es vermutlich dringend nötig, mal wieder einen Gang herunterzuschalten und tief durchzuatmen.

Yoga ist so eine Sache, die wir nur für uns selber tun. Natürlich freuen sich auch andere, wenn wir durch eine regelmäßige Yogapraxis eine tolle Figur erlangen oder im Alltag ausgeglichener sind. Doch in erster Linie praktizieren wir Yoga für uns selbst. 

Eine Person macht Yoga Übungen
 

 

Die Zeit, die wir auf der Yogamatte verbringen gehört nur uns allein, und im Idealfall verbringen wir diese Zeit ganz bewusst und achtsam mit uns selbst. Wenn du Yoga übst, hast du nichts zu erledigen, nichts zu organisieren und nichts zu tun, außer ganz bei dir zu sein.

Wissenschaftler haben in Studien bewiesen, dass Yoga wirklich dabei helfen kann, die Höhen und Tiefen der Gefühlswelt besser zu bewältigen. In der Psychotherapie können Yoga und Meditation auch dabei helfen, Angstzustände zu verringern und Depressionen zu lindern. Und selbst Schlafstörungen können durch Yoga verbessert werden.

 

Yoga ist für alle da

Das Tolle am Yoga ist, dass du zum Üben so gut wie nichts an Ausrüstung brauchst und es so gut wie immer und überall praktizieren kannst. Alles, was du brauchst ist eine Yogamatte und ein wenig Platz, um sie auszurollen. Auf diese Weise kannst du jederzeit ein paar achtsame Momente mit dir selbst verbringen. Doch auch abseits deiner Yogamatte und fernab des Yogastudios kannst du Yoga praktizieren. Denn auch ein bewusster Spaziergang im Wald, ein paar Minuten tiefes Atmen und selbst das Kehren einer Treppe können Yoga sein, solange du es achtsam tust.

Doch der allerwichtigste Punkt ist folgender: Yoga ist für alle da! Wie oft habe ich schon von Menschen gehört, dass sie gerne mal Yoga ausprobieren würden, aber dafür einfach nicht flexibel genug sind. Dabei ist dieser Gedanke total falsch. Denn genau dafür üben wir doch Yoga: Um  stärker und flexibler zu werden, und eine ganze Spur gelassener. Denn wie viele Muskeln du hast und wie gelenkig du bist, ist am Ende vollkommen egal. Ganz getreu dem Motto:

 - How to get a yoga body? Have a body. Do Yoga!

  

Gnome meditating in garden

 

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